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Intelligente Textilien: Nomadische Strategien
Gerd de Bruyn und Henrik Mauler
Sicher ist, es wird nicht eine bestimmte Disziplin sein, die uns einen Ausweg aus den Widersprüchen unserer Kultur weist, sondern ein bestimmtes Verständnis von Gestaltung bzw. design. Gemeint ist jene Kooperation von konstruktiver Intelligenz und kritischer Reflexion, die beispielhaft im Werk Richard Buckminster Fullers aufleuchtet. In Bezug auf ihn, den begnadeten Techniker und Meister des innovativen Denkens, und auf Gottfried Semper, diesen ersten Kulturtheoretiker von Rang, der den ”technischen Künsten” ohne Vorbehalt begegnete, sind die nachfolgenden Reflexionen angestellt worden, die als Experimentierfeld komplementärer Gedanken, Phantasien und Bilder zu verstehen sind. Als ein Ideenlabor, in dessen brodelnden Essenzen sich eine Konzeption Intelligenter Textilien als Resultat einer ungewöhnlichen Verknüpfung technologischer Visionen mit nomadischen Strategien abzeichnet, die zur Lösung der weltweit durch die Wertschätzung der Immobilie hervorgerufenen Konflikte beitragen wollen.
Die Publikation ist im Rahmen des Forschungsschwerpunkts iTextil entstanden, der in Kooperation mit dem Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung entwickelt wurde. Siehe hierzu auch das Ausstellungskonzept „Bildtextile Ordnungen“.
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